Zitate aus dem "Mutterland"


"Es ist sehr wichtig, in Bewegung zu sein, ein Ziel zu haben, das zu tun, was wirklich von Bedeutung ist. Wenn du das Gefühl hast, dass etwas getan werden muss, dann musst du es tun."
Marija Gimbutas (1921-1994), amerikanische Prähistorikerin, Anthropologin & Archäologin litauischer Herkunft


„An eine sichtbare, spürbare „Frau Welt“,

die konkret und in Allem ist, braucht niemand zu „glauben“.“
Heide Göttner-Abendroth



„Denn nichts benötigen Frauen zu ihrer Selbstfindung heute dringender als das Wissen um ihre großen Vorgängerinnen und um ihre eigene Kulturgeschichte.“

Heide Göttner-Abendroth


 

„In matriarchalen Gesellschaften meint "Gleichheit" nicht das Gleichmachen von Unterschieden.“

Heide Göttner-Abendroth


 

„Die Schönheit der Erotik bleibt von Alltagspflichten unbelastet.“

Heide Göttner-Abendroth


„Liebe ist kein Gefühl, sondern eine Energie, die das ganze Universum zusammenhält.“
Heide Göttner-Abendroth


„Tradition heißt nicht die Asche aufheben,

sondern die Flamme weiterreichen.“
Ricarda Huch



„Eine neue Frauenmacht ist nicht gegen den Mann gerichtet und nicht gegen unsere Liebe zu den Männern, sie verlässt aber entschlossen diejenigen männlichen Strukturen, die zu der weltweiten Vernichtung des Lebens und der Liebe beigetragen haben. Es liegt jetzt an uns Frauen, die politische und sexuelle Verantwortung wieder anzunehmen, die so lange gefehlt hat!“

Sabine Lichtenfels



"Sie alle, die unsere Erde geliebt udn gehütet haben,

vermachen dir die Kraft und die Weisheit,

die du jetzt brauchst, um zu tun, was getan werden muss,

damit ihre Reise und deine weitergehen kann."

Joanna Macy



„Die Frage nach der Göttin bringt die tiefsten Schichten unserer Unterdrückung ans Tageslicht und zeigt uns zugleich, wie vielschichtig sich unsere Emanzipation gestalten muss, um auch eine seelische Tiefenbefreiung bewirken zu können.“

Christa Mulack

 

„Großmutterhände, die mich halten. Was hätten sie gemacht mit ihren Fähigkeiten, ihrer Geisteskraft, wenn sie auf reichem Nährboden aufgewachsen wären?“
Cambra Maria Skadé, freischaffende Malerin und Dozentin, Bayern



„Auf alten Pfaden schlendern, den Bezügen, aus denen ich komme, nachsinnieren, dem Betrachtung schenken, dem ich entwachsen bin.“
Cambra Maria Skadé, freischaffende Malerin und Dozentin, Bayern


„Mehr und mehr finde ich in einen uralten Rhythmus. Das körperliche Erbe will ich annehmen und ehren und mich in meinem Körper zuhause fühlen.“
Cambra Maria Skadé, freischaffende Malerin und Dozentin, Bayern


„...damit Frauen sich wieder erinnern,

dass sie nicht aus einer männlichen Rippe erschaffen wurden.“

Tina Vidal

 

„Um unserer Zukunft willen müssen wir zu den matriarchal-mystischen Quellen zurückkehren, um von dort frisches Wasser des Lebens zu holen und unseren Durst nach ganzheitlichem Leben zu stillen.

Diese heilsame Rückkehr zu den weiblichen Werten in Politik und Religion ist kein Rückfall, sondern eine Umkehr zum Leben für Bäume, Flüsse, Luft und Menschen.

Eine innere Umkehr zu einer Haltung, die Gesetze der Natur höher zu achten als unser Bedürfnis nach Herrschaft über sie und Gewinn aus ihr und die Materie zu heiligen, anstatt sie zu schänden und zu entehren.“

Jutta Voss



„Unsere Reise zu den Ursprüngen ist zugleich die Reise in unsere Zukunft.“
Gerda Weiler


„Frauenforschung ist unerwünscht, weil sie die gesellschaftlich verordnete Denknorm sprengt.“
Gerda Weiler



„Nur wenn Frauen (wieder) im Zentrum stehen und alle politischen Entscheidungen von weiblichen Lebenszusammenhängen bestimmt werden, kann die Zukunft der Menschheit am Leben orientiert sein, statt an Gewalt, Macht und Krieg.“

Gerda Weiler


 

„Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern wir haben sie von unseren Kindern geliehen.“

Weisheit der Navajo