Ahninnenzeit - Samhain

Rituale in der Lamprechshöhle im Pinzgauer Saalachtal

gemeinsam mit Kerstin Trixl, Märchenerzählerin aus Saalfelden



"Der Kraft der Ahninnen begegnen im Schoß der Erdmutter"


Tief im Schoß der Erdmutter liegen die Wurzeln der weiblich-spirituellen Kraft. Dort, wo die Keime des neuen Lebens über den Winter genährt und beschützt werden. Viele Jahrtausende lang war dies die Aufgabe der Wildfrauen und Saligen, unserer heimischen Priesterinnen und Schamaninnen gewesen. Im Dienste von Frau Percht hüteten sie das alte Wissen und die heiligen Plätze.

Zu Samhain, dann wenn die Schleier zwischen Diesseits- und Anderswelt ganz dünn werden, erklang der Ruf der "Saalachtaler Wildfrauen" von Einst an die Frauen im Jetzt. Vertrautes Heimkommen für die Einen. Überraschtes Miteinander in Erdmutternähe für die Anderen.

Den Blick und das Lauschen dorthin richten, woher die Botschaften der Ahninnen kommen. An die Wurzeln unserer heimischen, erdverbundenen Spiritualität wieder anknüpfen. Heilungsfäden spinnen und daraus einen tragfähigen Teppich weben für unsere Frauenwege. Unsere Verbindungen hüten, das Erstarken unserer Wurzeln wieder erlebbar machen.

Sich auf Neues einlassen. Die Türe ins Reich der dunklen Göttinnen wieder öffnen. Die eigenen Ursprünge erahnen. Schwanger gehen mit all den Möglichkeiten für „Morgen“. Dem Drehen des Jahresrads begegnen. Den ewigen Wandel um die in uns ruhende Mitte mit dem Zyklus der Erde verbinden.




31. Oktober 2016










Mehr Fotos von diesem Ritual: LINK zum Fotoblog



31. Oktober 2014: Ahninnenritual auf der Erlhofplatte - LINK



31. Oktober 2013


Fotos: Christine Schweinöster



Die Gedanken und Belastungen des Alltags lösten sich am Weg in die Frauenhöhle in Rauch auf






So ist unser Schoß nun verbunden mit dem Schoß der Erde
So ist unser Herz nun verbunden mit dem Herzen des Kosmos






Spinnerin, die immerwährend am neuen Lebensfaden spinnt





Frau Holla's Segen für die Frauen und die Frauenhöhle: "Holla-re-di-ri"






Aus dem Schloß am Perhorn kam das "Loferer Fräulein" wieder zurück in die alte Frauenkulthöhle
Mit erdigen Tönen lauschend dorthin, wo die Kraft der Frauen wohnt





Frau Holle und Frau Percht, ihr göttlichen Schwestern aus uralten Zeiten:
in eurem Erdenschoß ruht nun das Leben über den Winter
umhüllt von zarten Klängen und geborgen in der Seelchenwiege






Schwanger gehen mit den Visionen und Plänen für das neue Jahr
So wie auch Mutter Erde schon wieder schwanger ist mit den Keimen des neuen Lebens






Die Schleier zwischen den Welten werden ganz dünn in dieser heiligen Nacht
Die Ahninnen und Ahnen aus der Anderswelt schenken uns ihren Segen
Mit süßem Seelenzopf laden wir die Seelchen wieder ein in die Diesseitswelt zu kommen






Mit Wind bekleidet
Feuer atmend
in der Umarmung
von Licht und Finsternis
lasse ich mich hineingebären
in den Erdenfluß

(Cambra Skadé)





Den Faden weiterreichen in Achtsamkeit, Vertrauen und Verbundenheit





Den Herzschlag der Erde wieder hörbar und fühlbar werden lassen





Die Verbindung zu Mutter Erde heilen und stärken





Die Netzwerk der Frauen wieder spüren und sichtbar werden lassen





Sie war, was ich bin
Ich werde, was sie ist