Schatz ma uns zåmm

Erlebnis Salzburger Mundart


Mag. Eva Engelits, Salzburg

30. Oktober 2014 




Auf geht's zum Erlebnis Salzburger Mundart!




Fallt ins wirklich zu jedn Buachstabm a Mundartwort ei?




Epfi und a paar Liachtln fia de Mittn




na, wer kennt denn epperat des Wort?




gschafft!




"Z`somman findn!"




Von Gramuri über Grafi bis zum Kruxidiakn




Woaßt du was a Schaiki is?




de Birn is a da Kopf




Wia macht ma aus ana Gans a Entn? Ma jagts übern Bach dann is entn.




Kraht da Hahn aufm Mist, bleibt s'Wetta wias is




Boarisch-Salzburgerische Frauenverständigung




Eva bringt die Schätze unserer Mundart wieder in unser Bewußtsein




Die neugegründete "Neigungsgruppe Mundart"




Ausflüge in die Dialekte des Salzburger Lands




"D'Nochbrin" von Manfred Adelsberger


D’Nochbrin
Neigand hon i d’Nochbrin troffn, d’Maridl.
Sie is eh oiwei um’s End.
Hod’s ma vozöht, dass’s grod s’Winterzeug ohnezua g’ramd hod.
Do hod’s an etla oide Deckn gfundn, de se se iatzt aufs Kanabeh g’legt hod.
Weil ihr Kanabeh, oda da Diwan oda d’Soff, wia d’Herrnleid sogn, is scho gons dazett‘ g’wen.
An Gumara hod se se amoi aufipatzt, und wia d’Kinda d’Strauker g’habt ham, oiso wia’s suchtig g’wen han, homs a weng aufig’rotzt.
Und klewer hod’s ihrn Oasch bei der Tür außidraht, hand Kinda recht gstroacht und oiwei nu iriger wordn.
Und des wird ihr irwingamoi z’vü.
Sag i zu ihr: Brauchst di ned rantn. Is a deat gscheider, dass’s umteifin wiadawö, oda wa’s da liaba, wann’s recht loawalad umanandahängan.







Gabriele Leikauf hat ins nu a kloans Present hinterher gschickt.