Unser Frauentreff Oichtental feierte seinen dritten Geburtstag mit einer besonderen Veranstaltung an einem einzigartigen Platz hier bei uns im Oichtental:


Unsere Liebe Frau

Kammeroratorium für dreistimmigen Frauenchor, Sprecher, Violine und Klavier unter der Leitung von Josef Irgmaier, Tittmoning und Violine Cornelia Beck

Freitag, 6. Oktober 2017 in der Kirche St. Pankraz in Schößl


Das Oratorium „Unsere Liebe Frau“ ist eine Liebeserklärung an die Frau, an ihr vielfältiges wie göttliches Wesen, eine Betrachtung und ein Gebet. Die drei heiligen Madln (Barbara, Katharina, Margaretha) markieren den Lebenslauf einer Saligen, die als Kind der Percht, der strahlenden Sonne, auf die Welt kommt und selbst Licht in die Welt bringt.

Die Texte in Bairisch und Deutsch basieren auf dem Hohen Lied der Liebe aus dem Alten Testament und der Sagenwelt des süddeutschen Sprachraums.


Fotos vom Konzert in St. Pankraz:



















Pressestimme zur Uraufführung:

         Auszug aus „Passauer Neue Presse“, Tittmoning 26.09.2016:

Oratorium beim Kunstplatz: Erst gewöhnungsbedürftig, dann genial


Zuerst war es ein wenig bizarr, das Oratorium "Unsere Liebe Frau", das Josef Irgmaier am 26.09.2016 in Tittmoning inszenierte. Doch mit der Zeit gewöhnte sich der Zuhörer an die ungewöhnlichen Klänge der selten gespielten Musikgattung, in der Irgmaier die sakrale Hochkultur mit dem bayerisch-süddeutschen Volksglauben verbindet. Der Schlussapplaus zeugte davon, dass der Tittmoninger Komponist es verstanden hatte, sein musikalisches Projekt dem Publikum nahe zu bringen.

Ein Prolog der neun Frauen eröffnete den Konzertabend. "Trinitata" hieß der Kanon, der sich daraus ergab. Das Durcheinander der Stimmen klang ungewöhnlich, beinahe bedrohlich, und es brauchte fast das ganze Lied, um die Ohren daran zu gewöhnen.

Dann trat aber Irgmaier vor ans Mikrofon und nahm den Zuhörer an der Hand. Mit Erzählungen aus einer lang vergessenen Zeit, in der noch paradiesischer Frieden herrschte, ließ er das Publikum in die vielen Facetten der "lieben Frau" eintauchen. Eben wegen dieser Vielfältigkeit sollte man von Frauen im Plural sprechen, beispielsweise von den drei heiligen Madln Barbara, Katharina und Margaretha, so Irgmaier. Die drei markieren den Lebenslauf einer Saligen, einer Sagengestalt, der namensgebenden "lieben Frau". Analog war auch das Oratorium in drei Abteilungen gegliedert.




Auf meinem Wildmohnfrau-Blog Aufbrechen | Aufbruch | Aufbrechend gibt es einen Beitrag zu der Bedeutung und den Hintergründen "Unserer Lieben Frau" - LINK